Wien (OTS) – „Die Übernahme der Unimarkt-Filialen durch Spar und Rewe
sichert zwar
erfreulicherweise die Arbeitsplätze und die Nahversorgung in den
betroffenen Regionen, sie verfestigt aber die ohnehin bereits enorm
hohe Marktmacht der großen Konzerne weiter – und das ist eine
schlechte Nachricht für die Österreicherinnen und Österreicher“, sagt
NEOS-Wirtschaftssprecher Markus Hofer. „Denn unser Ziel sind
langfristig günstige Lebensmittel – und die erreichen wir nur mit
mehr Wettbewerb, nicht durch noch weniger Wettbewerb.“
Aus diesem Grund fordern NEOS dringend mehr Tempo bei der
Umsetzung der von den Koalitionsparteien vereinbarten Reform des
Wettbewerbsrechts. Hofer: „Die hohe Konzentration im
Lebensmittelbereich schränkt die Vielfalt ein, erhöht den Druck auf
regionale Produzenten und die Preise für die Konsumentinnen und
Konsumenten. Mit einer Verbesserung des Wettbewerbsrechts soll die
Bundeswettbewerbsbehörde schon dort mit Auflagen eingreifen können,
wo es zu erheblichen und fortdauernden Wettbewerbsstörungen kommt –
und nicht erst, nachdem kleinere Konkurrenten aus dem Markt gedrängt
wurden. Damit wollen wir erreichen, dass der Wettbewerb unter den
Lebensmitteleinzelhändlern belebt wird, faire Bedingungen entlang der
ganzen Wertschöpfungskette herrschen – und die Kundinnen und Kunden
von langfristig günstigeren Lebensmittelpreisen profitieren.“