Wien (OTS) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim hat heute,
Mittwoch,
scharfe Kritik an der FPÖ und ihren engen Verflechtungen mit der
rechten Szene geübt. „Seit Tagen und auch heute wieder schießt die
FPÖ gegen den Rechtsextremismusbericht und diffamiert das
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Die Absicht
ist klar: Die FPÖ tut alles, um davon abzulenken, dass sie mit
Rechtsextremen packelt. Gleichzeitig hält die FPÖ eisern an Rene
Schimanek, dem ehemaligen Büroleiter von FPÖ-Nationalratspräsident
Rosenkranz, fest – und das trotz Anklage wegen Wiederbetätigung und
dem Auffinden von Waffen und NS-Devotionalien, die bei einer
Hausdurchsuchung in einem Forsthaus sichergestellt wurden, in dem
Schimanek laut Medienberichten hauptgemeldet war. Offenbar ist all
das für die FPÖ überhaupt kein Problem und auch kein Ausschlussgrund.
Das zeigt, wie die FPÖ tickt“, so Seltenheim, der FPÖ-Chef Kickl
auffordert, „Rene Schimanek aus der FPÖ auszuschließen und auch dafür
zu sorgen, dass Schimanek seinen Posten als FPÖ-Stadtrat in
Langenlois räumt“. **** (Schluss) mb/bj