Wien (OTS) – Der ORF präsentierte bei einem umfassenden Medienupdate
am 16.
Dezember 2025 in der Wiener Stadthalle die neuesten Entwicklungen zum
70. Eurovision Song Contest in Wien. Höhepunkt der
Medienveranstaltung war die Präsentation des Stage Designs der großen
ESC-Bühne für die Shows im Mai 2026. Darüber hinaus informierten ORF-
Generaldirektor Roland Weißmann, ORF-Programmdirektorin Stefanie
Groiss-Horowitz und ESC-Executive-Producer Michael Krön u. a. über
die Vision des ORF zum Song Contest, Show-Elemente wie Regie, Musik
und Licht sowie über den aktuellen Stand zum Ticketing. Das
Medienupdate wurde von Alexandra Maritza Wachter moderiert und auf
ORF ON live gestreamt. Dort ist die Sendung on demand abrufbar.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann: „Wir nähern uns eiligen
Schrittes dem neuen Jahr und damit auch den Live-Shows in der Wiener
Stadthalle im Mai. Es freut mich daher besonders, dass wir ein
atemberaubendes Stage Design präsentieren können, das den hohen
Ansprüchen des größten TV-Unterhaltungsevents der Welt mehr als
gerecht werden wird. So entsteht der perfekte Rahmen für drei
fulminante Musik-Live-Shows, die das Publikum mit spektakulären
Inszenierungen und kraftvollen Performances faszinieren werden.“
ORF präsentiert das Stage Design für die ESC-Shows im Mai
Der ORF setzt für den 70. Eurovision Song Contest auf ein neues
Bühnenkonzept von Florian Wieder, das die Weiterentwicklung des
weltweit größten TV-Musikevents konsequent fortführt. Wien als
kulturelles Zentrum Europas bietet dafür den idealen Rahmen: Die
Bühne verbindet vertraute ESC-Elemente mit mutigen Innovationen und
greift den kreativen Geist der Wiener Secession auf. Herzstück ist
eine gebogene LED-Fläche in Form eines Blattes, ergänzt durch einen
geschwungenen Resonanzbogen und ein markantes Bühnengerüst. Die
Leitmotive Blatt, Schwunglinie und Konstrukt stehen für Neubeginn,
musikalische Bewegung und künstlerische Struktur und verleihen der
Inszenierung eine klare, zeitgenössische Haltung. In der Verbindung
dieser Elemente entsteht ein Bühnenbild, das die DNA des ESC bewahrt
und zugleich neue kreative Wege eröffnet – ein Design, das Wien als
offenes und mutiges Herz Europas präsentiert.
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz zeigt sich vom
Stage Design begeistert: „Diese Bühne vereint genau das, wofür der
ORF steht: kreative Innovation, kulturelle Verankerung und höchste
technische Qualität. Sie verbindet die österreichische Seele mit
internationalem Anspruch und schafft einen Raum, in dem große Bilder
entstehen können, ohne die menschlichen Momente aus dem Blick zu
verlieren. Dieses Design ist mutig, elegant und trägt
österreichischen Charakter – und ist damit die perfekte Bühne für
einen Eurovision Song Contest im Herzen Europas.“
„Der Eurovision Song Contest bietet eine einzigartige Chance:
nicht das Bestehende zu wiederholen, sondern es zu verwandeln, neu zu
interpretieren und weiterzuentwickeln“, führt Stage Designer Florian
Wieder aus. „Ich begreife es als Einladung, eingefahrene Muster zu
durchbrechen, mutig zu sein, einzigartige Bilder zu schaffen und das
Publikum in ein Erlebnis zu führen, das gleichermaßen die DNA des ESC
beibehält und doch radikal neu ist.“
„United by Music – in the Heart of Europe” ist die Vision für den
Song Contest in Wien
Hinter dem Stage Design steht auch die vom ORF getragene Vision „
(In) the Heart of Europe“, die das Herz als kraftvolles Symbol für
Verbindung und Vielfalt ins Zentrum rückt. Wien als geografisches und
kulturelles Herz Europas bildet die ideale Kulisse, in der Tradition
und Moderne aufeinandertreffen und sich die europäische Kultur seit
Jahrzehnten begegnet. Sämtliche gestalterische und kommunikative
Elemente – vom Chamäleon-Herz bis zu den von der Secession
inspirierten Ornamenten – leiten sich aus diesem Motiv ab und machen
die Vision sichtbar und erlebbar.
„Diese Vision ist auch deshalb für uns so aussagekräftig, weil
sie unsere öffentlich-rechtliche Verantwortung widerspiegelt,
Menschen zusammenzubringen und kulturelle Vielfalt für alle erlebbar
zu machen. Zum 70-jährigen Jubiläum erzählt sie die Geschichte eines
Europas, dessen Herzen trotz aller Herausforderungen weiter vereint
schlagen und das seine gemeinsame Zukunft auch durch die Kraft der
Musik gestaltet“, betont ESC-Executive-Producer Michael Krön.
Regie, Licht und Musik: ORF setzt auf Erfahrung, Innovation und
Kreativität
Im Zuge des Medienupdates in der Wiener Stadthalle gab der ORF
zudem bekannt, wer für Regie, Licht und Musik für den Eurovision Song
Contest 2026 verantwortlich zeichnen wird. Die Geschicke in der Regie
wird der langjährige ORF-Regisseur Michael Kögler zusammen mit Robin
Hofwander, der bereits 2025 in Basel die Regie leitete, lenken. Für
die Musik sind Dorothee Freiberger und Martin Gellner zuständig. Die
beiden setzen für den Eurovision Song Contest 2026 und ihr Musikthema
auf eine Neuinterpretation ausgewählter Themen aus Mozarts
„Zauberflöte“. Tim Routledge, dessen Arbeit Konzerte, Rundfunk und
groß angelegte globale Events umfasst, ist bekannt für seine kreative
Innovationen und Installationen im Lichtdesign. Dafür wird er auch im
Zuge des 70. Eurovision Song Contest verantwortlich zeichnen.
Informationen zum Ticketing, den Volunteers und dem ESC als Green
Event
Der Zulauf auf die Tickets für die neun Shows im Mai 2026 ist
enorm, deshalb ist es umso wichtiger, dass sich Interessierte noch
bis zum 18. Dezember, 23.59 Uhr, auf eurovision.com und oeticket.com
für den Ticketkauf registrieren. Der Erwerb von Tickets (am 13.
Jänner startet die erste Verkaufswelle) ist ohne Registrierung nicht
möglich.
Die Suche nach rund 800 freiwilligen Helferinnen und Helfern, den
Volunteers, hat der ORF bereits Anfang Dezember gestartet. Mehr als
1.800 Menschen haben sich vorregistriert, 300 Anmeldungen sind per
Video-Bewerbung eingegangen. Interessierte können sich nach wie vor
unter songcontest.ORF.at bewerben, um mit ihrem freiwilligen
Engagement beim Eurovision Song Contest dabei sein zu können.
Der ORF hat im Bereich „Green Event“ bereits 2015 Maßstäbe
gesetzt und erstmals das gleichnamige Umweltzeichen erhalten. Mit dem
Eurovision Song Contest 2026 werden diese Bemühungen konsequent
ausgebaut – mit dem Ziel einer doppelten Zertifizierung nach den
Kriterien „Green Event“ und „Green Producing in Film und Fernsehen“.
Der Fokus liegt dabei auf vier zentralen Bereichen: Energie,
Mobilität, Abfall und nachhaltige Beschaffung.