NEOS: Chancenbonus bringt mehr Gerechtigkeit ins österreichische Bildungssystem

Wien (OTS) – Erfreut zeigt sich NEOS-Bildungssprecherin Martina von
Künsberg Sarre
über die heutige Präsentation des Chancenbonus durch Bildungsminister
Christoph Wiederkehr: „Mit dem Chancenbonus werden ab dem Schuljahr
2026/27 400 besonders geforderte Schulen gezielt gestärkt. Das ist
ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengerechtigkeit im
österreichischen Bildungssystem. Jährlich 65 Millionen Euro
zusätzlich für zusätzliche Unterstützung dort, wo die
Herausforderungen am größten sind“, betont von Künsberg Sarre. „Das
Ziel ist ganz klar: Das Potenzial der Kinder und Jugendlichen soll im
Vordergrund stehen – und die beste Bildung soll nicht davon abhängen,
welchen Bildungshintergrund oder wie viel Geld die Eltern haben.“

Besonders positiv bewertet sie, dass die Schulen, die die
zusätzlichen Mittel bekommen, auf Basis objektiver Kriterien
ausgewählt werden: „Ganz entscheidend ist, dass der Chancenbonus
nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt wird, sondern entlang
transparenter, wissenschaftlich fundierter Daten. Die Einbindung der
sogenannten SÖL-Kategorien mit den klar definierten Kriterien
Bildungsstand, ökonomischer und sozialer Hintergrund sowie Migration
und Sprache sorgt dafür, dass jene Schulen profitieren, deren
Rahmenbedingungen derzeit besonders herausfordernd sind.“

Zugleich hebt von Künsberg Sarre die Schulautonomie bei der
Verwendung der Mittel hervor: „Die Schulleitungen wissen am besten,
welche Unterstützung ihre Schülerinnen und Schüler brauchen. Neu und
richtig ist der Ansatz, dass sie schulautonom aus einem Pool
multiprofessioneller Teams wählen können. Das ist ein
Paradigmenwechsel! So können Schulen passgenau auf ihr Umfeld
reagieren, die Standards in der Schule verbessern und gleichzeitig
Lernmotivation, psychische Gesundheit und Lernerfolg stärken.“

Die NEOS-Bildungssprecherin sieht im Chancenbonus ein Beispiel
moderner, evidenzbasierter Bildungspolitik: „Das zeigt, dass
Bildungsminister Christoph Wiederkehr Chancengerechtigkeit nicht nur
verspricht, sondern strukturell verankert. Wenn Ressourcen konsequent
an der sozioökonomischen Ausgangslage ausgerichtet werden, rücken die
Potenziale der Kinder und Jugendlichen endlich in den Mittelpunkt,
unabhängig davon, in welches Elternhaus sie hineingeboren werden.“