KORREKTUR zu OTS0044 vom 21.11.2025: 10. Salzburger Kinderrechtspreis 2025 für Kindergarten Schleedorf, Team Vielfalt und Gerhard Hofbauer

Salzburg (OTS) – KORREKTUR-HINWEIS
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Der Kindergarten Schleedorf, das Team Vielfalt und
Gerhard Hofbauer
sind die Gewinner:innen des 10. Salzburger Kinderrechtspreis 2025.
Insgesamt wurden zehn herausragende Projekte, die Kinderrechte
sichtbar machen und junge Stimmen stärken, ausgezeichnet. Unter dem
Motto „Recht auf eine unbeschwerte Kindheit“ setzten Kinder und
Jugendliche bei der Preisverleihung am 20. November 2025, im ORF-
Landesstudio Salzburg ein starkes Zeichen für Mitbestimmung und
Verantwortung.

Seit 20 Jahren zeigt der Salzburger Kinderrechtspreis, dass es
Menschen braucht, die hinschauen, handeln und Verantwortung
übernehmen. Mit dem Preis zeichnen die Kinder- und Jugendanwaltschaft
Salzburg, der Verein Spektrum und akzente Salzburg alle zwei Jahre
Projekte von Kindern, Jugendlichen, Institutionen und Vereinen aus,
die sich für die Umsetzung der Kinderrechte stark machen. Auch in
diesem Jahr wurde außerdem ein Sonderpreis, der „Janusz-Award“,
vergeben der Jugendliche aus sozialpädagogischen Einrichtungen für
ihren Mut und ihr Engagement auszeichnet.

Zwtl.: Auch eine Kinderjury bewertete Projekte

Wie es sich für einen echten Kinderrechtspreis gehört,
entschieden nicht nur Erwachsene: Auch eine Kinderjury – bestehend
aus Teilnehmer:innen der Kinderstadt „Mini-Salzburg“ und der
Kinderzeitung „Plaudertasche“ – bewertete und prämierte die Projekte.
Damit wurde sichtbar, dass Mitbestimmung hier keine Floskel, sondern
gelebte Praxis ist.

Zwtl.: Die Sieger:innen des Kinderrechtspreises

Der Kindergarten Schleedorf erhielt den ersten Preis in der
Kategorie „Kinder, Jugendliche und Schulklassen“ für das Filmprojekt
„WISSEN MACHT SELBSTBEWUSST“. Dabei haben sich die Kinder mit
unterschiedlichen Medien auseinandergesetzt, wie sie funktionieren,
was sie beabsichtigen und wie sie uns beeinflussen. Diese
Erkenntnisse wurden in einen eigenen Film gepackt, der von den
Kindern geplant und gedreht wurde.
In der Kategorie „Institutionen und Vereine“ ging der erste Preis an
das Team Vielfalt mit der „Zeitreiseküche“. Bei diesem Projekt
verwandelt sich die Küche des Seniorenwohnhaus Lehen in einen Ort der
Begegnung, bei dem Kinder, Jugendliche und Bewohner:innen des Hauses
zusammentreffen, traditionelle Gerichte zubereitet werden und die
jeweiligen (Lebens-)geschichten miteinander geteilt werden.

Gerhard Hofbauer erhielt in der Kategorie Einzelpersonen den
ersten Platz. Sein Projekt „Die Kinderbrücke“ ist ein Musiktheater,
das Kinder mit und ohne Fluchterfahrung zusammenbringt und die Themen
Frieden, Sicherheit und Zusammenhalt bearbeitet.

Zwtl.: „Janusz-Award“ für Mut zu positiver Veränderung

Ein besonderer Höhepunkt war erneut der „Janusz-Award“, der für
den Mut zu positiver Veränderung steht. Mit einem „Janusz“ zeichnet
die Österreichische Janusz Korczak Gesellschaft Kinder und
Jugendliche in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aus, die
ihre persönlichen Herausforderungen mit Bravour gemeistert haben.
Vier junge Menschen aus Salzburg erhielten heuer diese besondere
Auszeichnung.

„Ich war sehr überrascht und habe mich richtig gefreut. Ich fühle
mich geehrt und bin sehr dankbar und hätte mir nie gedacht, dass ich
jemals für das, was ich alles geschafft habe, einen Preis bekomme,“
sagte Louisa (16), eine der Preisträgerinnen des „Janusz -Awards“
2025. „Ich habe mich riesig über den Janusz-Award gefreut – gerade,
weil seine Haltung Kindern gegenüber mich schon lange begleitet. Es
ist eine große Ehre und zugleich eine Ermutigung, auf diesem Weg
weiterzugehen,“ ergänzt Dominik (17), ebenfalls Preisträger des
Janusz-Awards 2025.

Zwtl.: Ehrenpreis für Care Leaver – Kinderrechte enden nicht mit 18

Ein würdiger und bedeutender Moment bei der Verleihung war der
heuer vergebene Ehrenpreis für den Care Leaver Verein Österreich.
Auch er erhielt einen Ehren-Janusz-Award sowie einen Geldpreis. Mit
diesem Sonderpreis wurde die wichtige Arbeit des Vereins gewürdigt,
der junge Erwachsene, die in Einrichtungen der Kinder- und
Jugendhilfe aufgewachsen sind, beim Übergang in die Selbstständigkeit
begleitet und ihre Stimmen in der Gesellschaft hörbar macht.

Zwtl.: Fellinger: Kinderrechte garantieren Schutz und
Chancengleichheit

„Kinder leben in herausfordernden Zeiten – Kriege, Inflation,
Fake News, Klimakrise. Umso wichtiger ist es, ihre Rechte zu
stärken“, betonte Kinder- und Jugendanwältin Johanna Fellinger. Mit
dem Motto „Recht auf eine unbeschwerte Kindheit“ wurde der
Kinderrechtspreis 2025 bewusst unter eine positive Leitidee gestellt.
„Kinderrechte geben Schutz, Chancengleichheit und stärken die Stimmen
junger Menschen – sie sind ein Garant für eine unbeschwerte
Kindheit“, so Fellinger.

Zwtl.: Junges Moderatorenteam sorgte für großartige Stimmung

Die rund 150 Gäste erlebten eine kurzweilige Veranstaltung, die
ganz in Kinderhänden lag. Ein junges Moderatorenteam führte mit
Esprit durch den Nachmittag und präsentierte die Projekte. Für
musikalische Unterhaltung sorgte die Schulband „THE HEARTFILLERS“ der
Mittelschule Moßhammer.

Zwtl.: Unterstützung durch Stadt, Land und Partner

Unterstützt und gefördert wurde die diesjährige Preisvergabe mit
rund 8.000 Euro durch Stadt und Land Salzburg, AK Salzburg, Salzburg
AG, Salzburger Sparkasse, Sozialministeriumservice, Wirtschaftskammer
Salzburg sowie den Lions Club Salzburg.

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