Wien (OTS) – „Die heutige Debatte im Wiener Landtag zu
Deutschförderung und
Chancengleichheit zeigt einmal mehr, wie sehr NEOS, SPÖ und ÖVP in
Wien und im Bund beim Thema Integration und Chancengleichheit versagt
haben,“ so der Wiener FPÖ-Klubobmann LAbg. Maximilian Krauss in
seiner Rede in der heutigen Landtagssitzung.
Krauss erinnerte daran, dass die NEOS bei ihrem Eintritt in die
Wiener Regierung eine „Mission Deutsch“ versprochen hätten, das
Ergebnis sei jedoch ein beispielloses Scheitern: „Die Zahl der
außerordentlichen Schüler in den Wiener Volksschulen ist seit Beginn
der NEOS-Regierungsbeteiligung von unter 8.000 auf über 15.000
explodiert. Das ist das erschütternde Ergebnis ihrer Mission Deutsch
und eine Katastrophe für unser Bildungssystem“, so Krauss.
Auch in anderen Bereichen zeige sich das Versagen der Wiener
Bildungspolitik und die leeren Versprechen der NEOS: „Sanierungsstau,
Personalmangel, fehlende Konzepte und jetzt wird auch noch die Gewalt
an Schulen immer schlimmer. Seit 2015 haben sich die Anzeigen an
Wiener Schulen verdoppelt, auch Fälle sexueller Belästigung nehmen
zu. Diese Zustände sind direkte Folge einer verfehlten Zuwanderungs-
und Integrationspolitik.“
Besonders scharf kritisierte Krauss Bildungsminister Wiederkehr:
„Wiederkehr hat als Bildungs- und Integrationsstadtrat in Wien fünf
Jahre lang tatenlos zugesehen, wie die Situation an den Schulen
eskaliert. Er trägt persönlich die Verantwortung für den dramatischen
Anstieg außerordentlicher Schüler, für den Exodus von Lehrkräften aus
Wien und für die verheerenden Zustände an unseren Pflichtschulen.
Dass er nun als Minister von einer ‚Renaissance des Lehrberufs‘
spricht, ist blanker Hohn. Er ist der Totengräber der Wiener
Bildung.“
Krauss forderte einen radikalen Kurswechsel: „Es braucht endlich
verpflichtende Deutschtests, frühe Sprachstandserhebungen und ein
Ende der falschen Willkommenspolitik. Nur so können wir die
Bildungschancen der Wiener Kinder wiederherstellen und den
Negativtrend in unseren Schulen stoppen.“