„Orientierung“: Rückgang bei den Kirchenaustrittszahlen – eine Trendwende?

Wien (OTS) – Sandra Szabo präsentiert im ORF-Religionsmagazin
„Orientierung“ am
Sonntag, dem 21. September 2025, um 12.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
folgende Beiträge:

Rückgang bei den Kirchenaustrittszahlen: Eine Trendwende?

Die Zahl der Mitglieder in der katholischen Kirche scheint derzeit
stabil. 2024 haben mit 71.500 Austritten weniger Menschen ihre Kirche
verlassen als in den Jahren davor. Kirchenverantwortliche freuen sich
auch, dass die Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher
gestiegen ist. Allerdings zeigt ein deutlicher Rückgang bei Taufen
und Trauungen, dass die Bedeutung kirchlichen Lebens in der
Bevölkerung weiter schwindet. Marcus Marschalek berichtet.
Studiogast ist Wilhelm Krautwaschl, Grazer Diözesanbischof und
Medienreferent der Österreichischen Bischofskonferenz.

Die religiösen Rechten in den USA: Der Tod von Charlie Kirk und die
Folgen

Der ermordete konservative Aktivist Charlie Kirk wird von seinen Fans
in den USA beinahe wie ein Heiliger verehrt. Er selbst hat seine
ultrarechten Thesen etwa gegen Homosexuelle immer wieder mit
religiösen Argumenten untermauert. In den Trauerreden ist nun von
einem spirituellen Krieg die Rede, in dem die teuflische Linke der
Religion den Kampf ansagt. ORF-Washington-Korrespondent Markus Müller
berichtet darüber, wie die religiösen Rechten den Tod von Charlie
Kirk für ihre Zwecke nutzen.

Internationaler Tag der Gebärdensprachen: Wenn Gehörlose singen

Singen, ohne einen Laut von sich zu geben: Was auf den ersten Blick
absurd klingt, ist ein Projekt des musikbegeisterten Pfarrers von
Schwanenstadt, Helmut Part. Er hat den ersten österreichischen
Gebärdenchor gegründet, in dem gehörlose Menschen gemeinsam mit
Hörenden musikalisch Gottesdienste gestalten. Lied und Text werden
mit den Händen visualisiert, was eine eindrucksvolle Choreografie
ergibt. Darüber hinaus setzt Pfarrer Part zahlreiche Initiativen für
die Seelsorge von Gehörlosen und schwerhörigen Menschen. Eine
Reportage von Andrea Eder.

Kinostart: Sind Religion und Feminismus vereinbar?

Sind Religion und Feminismus unvereinbare Gegensätze, oder können sie
doch miteinander in Beziehung treten? Das ist die zentrale Frage von
„Girls and Gods“, dem neuen Dokumentarfilm von Arash T. Riahi und
Verena Soltiz. Im Mittelpunkt steht die ukrainische Femen-Aktivistin
Inna Schewtschenko, die mit Vertreterinnen unterschiedlichster
religiöser und feministischer Strömungen ins Gespräch tritt. Ihre
Reise führt von selbsternannten katholischen Priesterinnen in Linz
über orthodox-jüdische Frauen in New York bis hin zu Aktivistinnen
der iranischen „Woman-Life-Freedom“-Bewegung. „Girls and Gods“ zeigt,
wie stark Frauen weltweit um Gleichberechtigung ringen, berichtet
Karoline Thaler.