Wien (OTS) – In Wien ist das Leben für Pensionisten kaum noch
leistbar. Die
ständig steigenden Energiepreise, laufende Gebührenerhöhungen und
zusätzliche Belastungen treffen gerade jene Menschen, die ihr Leben
lang gearbeitet und Steuern gezahlt haben. „Wien ist mittlerweile die
Hauptstadt der Teuerung und das nicht nur gefühlt, sondern auch
messbar. Während SPÖ-Bürgermeister Ludwig und seine Stadtregierung
tatenlos zusehen, geraten immer mehr Menschen unter Druck. Besonders
unsere Senioren und Jungfamilien leiden unter den ständig steigenden
Kosten“, erklärte der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss bei
einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Seniorensprecher der FPÖ
Wien, LAbg. Paul Stadler.
Krauss kritisierte vor allem die Preisexplosion bei Wien Energie:
„Ein durchschnittlicher Haushalt zahlt in Wien bis zu 1.600 Euro im
Jahr für Fernwärme – fast das Vierfache im Vergleich zu anderen
Bundesländern. 2022 genehmigte Bürgermeister Ludwig sogar persönlich
eine Preiserhöhung von 92 Prozent kurz vor der Heizsaison. Damit hat
er tausende Wienerinnen und Wiener in eine finanzielle Notlage
gestürzt. Wer an die Fernwärme angeschlossen ist, hat keine Wahl, die
Menschen sind dem Monopol ausgeliefert“, so der Wiener FPÖ-
Klubobmann, der darauf verweist, dass Ludwig als oberster
Preisregulator die horrenden Fernwärmepreise persönlich festgesetzt
hat.
Doch auch bei den Gebühren gebe es laut Krauss kein Halten mehr:
Müll-, Wasser- und Kanalgebühren sind erhöht worden, das Parkpickerl
ausgeweitet und die Kosten in den städtischen Kindergärten gestiegen.
„Die Menschen zahlen immer mehr, während Ludwig die Stadtkassen
füllt. Pensionisten, Familien und Arbeitnehmer werden gnadenlos
belastet, während für andere Gruppen unbegrenzt Geld da ist. Jährlich
werden allein in Wien rund 700 Millionen Euro an Mindestsicherung an
Nicht-Österreicher ausbezahlt – viele davon haben niemals in unser
System eingezahlt. Diese Politik ist unsozial und zutiefst zynisch“,
so Krauss.
Besonders scharf wandte sich Seniorensprecher Stadler gegen die
Öffi-Politik der Stadt: „Ab 2026 werden die Tarife um rund 30 Prozent
erhöht. Für Pensionisten bedeutet das eine dramatische Verteuerung.
Dass das Senioreneinzelticket um 1,50 Euro gestrichen und durch einen
Preis von 3,20 Euro ersetzt werden soll, ist ein sozialpolitischer
Skandal. Viele ältere Menschen, die auf die Öffis angewiesen sind,
werden dadurch von Mobilität ausgeschlossen. Das ist nichts anderes
als Altersdiskriminierung.“
Stadler unterstrich, dass es sich dabei nicht um eine Kleinigkeit
handelt, sondern um einen Angriff auf die Lebensqualität älterer
Wienerinnen und Wiener: „Viele Pensionisten haben ohnehin nur eine
kleine Pension, müssen steigende Energiekosten schultern und immer
höhere Gebühren bezahlen. Jetzt sollen sie auch noch doppelt so viel
für ein Öffi-Ticket zahlen. Das ist der Gipfel der Unverschämtheit.“
Als positives Beispiel verwies Stadler auf unsere Nachbarstadt
Budapest: „Dort fahren alle Senioren ab 65 Jahren gratis mit den
Öffis. Wenn das in Budapest möglich ist, dann muss das auch in Wien
möglich sein. Unsere Pensionisten haben sich durch jahrzehntelange
Arbeit und Steuerleistungen diese Unterstützung verdient. Eine Gratis
-Fahrkarte für alle über 65 ist eine Frage des Respekts und der
Gerechtigkeit.“
Die FPÖ Wien fordert daher eine echte Entlastung für die Menschen
in unserer Stadt. Neben einem Preisdeckel bei der Fernwärme und einem
sofortigen Stopp der Gebührenlawine braucht es vor allem die
Einführung einer Gratis-Fahrkarte für alle Pensionistinnen und
Pensionisten ab 65 Jahren. „Die Wienerinnen und Wiener haben ein
Recht darauf, dass sie sich das Leben in ihrer Stadt leisten können.
Ludwig darf nicht länger zusehen, wie Senioren ihre Wohnungen kalt
halten und Jungfamilien an den steigenden Kosten verzweifeln. Wien
braucht endlich eine Entlastungsgarantie – und ein klares Signal des
Respekts gegenüber der älteren Generation“, so Krauss und Stadler
abschließend.